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Lackierpistolen und Farbspritzpistolen

Eine Spritzpistole gewährleistet einen gleichmäßigen Auftrag von verschiedensten Medien (Farbe, Trennmittel, Lack, Beize, Korrosionsschutz uvm.) auf einer Fläche.

Dabei wird der Lack entweder über einen Fließbecher (Becherpistole) oder über einen Materialanschluss (Kesselpistole) in die Lackierpistole eingespeist.

Beim Hochdruck-Spritzen wird das Lackmaterial beim Austreten aus der Spritzpistole mit Luft gemischt. Das Material kommt mit niedrigem Druck aus der Düse und wird durch die Druckluft zerstäubt, die aus der Luftkappe strömt. Durch Ziehen des Abzughebels wird erst Luft vom Luftventil freigesetzt und dann das Material durch die Farbnadel herausgelassen. Luftkappe, Düse und Nadel bilden zusammen die Zerstäubereinheit. Die Feinheit des Spritzstrahls wird von dem Luftstrom der Zerstäuberluft bestimmt.

Es ist enorm wichtig, dass sowohl die Nadel als auch die Düse und Luftkappe intakt und nicht defekt sind, da sonst kein optimales Spritzbild auf dem zu lackierenden Bauteil entstehen kann. Deshalb ist eine Reinigung der Spritzpistolen nach deren Gebrauch unerlässlich!

Bei Airlesspistolen wird das Spritzmaterial durch Einsatz von Pumpen (Kolbenpumpen, Membranpumpen, Doppelmembranpumpen, Airlesspumpen etc.) unter Druck gesetzt. Das aufzutragende Medium wird mittels Hochdruckschlauch und mit bis zu 540 bar Druck in die Airlesspistole befördert. Dort sorgt eine Düse für die notwendige und erforderliche Zerstäubung des zu spritzenden Materials. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes "luftloses" Farbspritzverfahren ohne Druckluftzerstäubung.

Beim luftunterstützten Airless-Spritzverfahren (AirCoat, AirAssist,...) wird unter Einsatz einer Pneumatik- oder Membranpumpe das Spritzmedium bei einem Betriebsdruck ab ca. 20 bar zerstäubt. Durch die zentrale, unmittelbar an der Düsenbohrung angeordnete Luftzuführung wird die Zerstäubung unterstützt und auf der gesamten Breite zusätzlich verbessert.

Die elektrostatische Beschichtung kann sowohl mit Flüssiglack als auch mit Pulverlack erfolgen. Die elektrostatische Sprühpistole erzeugt mit Hilfe einer angelegten Gleichspannung ein elektrisches Feld zwischen einem geerdeten Werkstück und dem negativ geladenen Sprühkopf der Sprühpistole. Der Lack wird somit beim Austreten aus dem Sprühkopf elektrostatisch aufgeladen und vom zu lackierenden Werkstück angezogen. Dadurch gelingt eine Minimierung von Overspray und damit auch ein deutlich effizienteres Lackieren.

 

Eine Spritzpistole gewährleistet einen gleichmäßigen Auftrag von verschiedensten Medien (Farbe, Trennmittel, Lack, Beize, Korrosionsschutz uvm.) auf einer Fläche. Dabei wird der Lack entweder... mehr erfahren »
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Lackierpistolen und Farbspritzpistolen

Eine Spritzpistole gewährleistet einen gleichmäßigen Auftrag von verschiedensten Medien (Farbe, Trennmittel, Lack, Beize, Korrosionsschutz uvm.) auf einer Fläche.

Dabei wird der Lack entweder über einen Fließbecher (Becherpistole) oder über einen Materialanschluss (Kesselpistole) in die Lackierpistole eingespeist.

Beim Hochdruck-Spritzen wird das Lackmaterial beim Austreten aus der Spritzpistole mit Luft gemischt. Das Material kommt mit niedrigem Druck aus der Düse und wird durch die Druckluft zerstäubt, die aus der Luftkappe strömt. Durch Ziehen des Abzughebels wird erst Luft vom Luftventil freigesetzt und dann das Material durch die Farbnadel herausgelassen. Luftkappe, Düse und Nadel bilden zusammen die Zerstäubereinheit. Die Feinheit des Spritzstrahls wird von dem Luftstrom der Zerstäuberluft bestimmt.

Es ist enorm wichtig, dass sowohl die Nadel als auch die Düse und Luftkappe intakt und nicht defekt sind, da sonst kein optimales Spritzbild auf dem zu lackierenden Bauteil entstehen kann. Deshalb ist eine Reinigung der Spritzpistolen nach deren Gebrauch unerlässlich!

Bei Airlesspistolen wird das Spritzmaterial durch Einsatz von Pumpen (Kolbenpumpen, Membranpumpen, Doppelmembranpumpen, Airlesspumpen etc.) unter Druck gesetzt. Das aufzutragende Medium wird mittels Hochdruckschlauch und mit bis zu 540 bar Druck in die Airlesspistole befördert. Dort sorgt eine Düse für die notwendige und erforderliche Zerstäubung des zu spritzenden Materials. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes "luftloses" Farbspritzverfahren ohne Druckluftzerstäubung.

Beim luftunterstützten Airless-Spritzverfahren (AirCoat, AirAssist,...) wird unter Einsatz einer Pneumatik- oder Membranpumpe das Spritzmedium bei einem Betriebsdruck ab ca. 20 bar zerstäubt. Durch die zentrale, unmittelbar an der Düsenbohrung angeordnete Luftzuführung wird die Zerstäubung unterstützt und auf der gesamten Breite zusätzlich verbessert.

Die elektrostatische Beschichtung kann sowohl mit Flüssiglack als auch mit Pulverlack erfolgen. Die elektrostatische Sprühpistole erzeugt mit Hilfe einer angelegten Gleichspannung ein elektrisches Feld zwischen einem geerdeten Werkstück und dem negativ geladenen Sprühkopf der Sprühpistole. Der Lack wird somit beim Austreten aus dem Sprühkopf elektrostatisch aufgeladen und vom zu lackierenden Werkstück angezogen. Dadurch gelingt eine Minimierung von Overspray und damit auch ein deutlich effizienteres Lackieren.

 

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